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Neuigkeiten vom Carnevalverein 1914 Wonsheim e.V.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Närrischer Hausbesuch

Als die Wonsheimer Narren vom Carnevalverein (CVW) am Samstag nach über sechs Stunden ihre närrischen Hausbesuche durch Wonsheim beendet hatten, war eins klar: Die Fenster-Fastnacht war ein voller Erfolg. „Ursprünglich hatten wir 44 Anmeldungen“, erzählt Karsten Emrich, der erste Vorsitzende des Vereins. Am Ende des Tages waren es 73 Teilnehmer die ihre Fenster oder den Vorgarten närrisch dekoriert hatten.

Der Vorstand des CVW hatte sich um 16:11 Uhr mit dem Traktor auf den Weg durch die Dorfstraßen gemacht. Auf dem rollenden Grill, den Vorstandsmitglied Simon Schultheiß gebaut hat, und als Anhänger mit seinem Traktor transportierte, duftete die Bratwurst. Die Thermoskannen waren mit Glühwein gefüllt und der närrische Begleitwagen hatte Kaltgetränke geladen. Die Fenster-Fastnacht, verbunden mit dem närrischen Hausbesuch war die Alternative zur abgesagten Saalfastnacht und der Open-Air-Veranstaltung, die ursprünglich als Alternative geplant war (wir berichteten).

Man hörte die Narren schon kommen. Die Musik auf dem Traktor und das Läuten mit der Präsidentenglocke machte die Wonsheimer neugierig. Kleine Gruppen hatten sich gebildet, die zusammen feierten. Nachbarn haben sich an der Straßenecke zusammengefunden und schunkelten zur Musik. Alle waren verkleidet. Zur Hälfte der Strecke dann der Große Schreck: Die Bratwürste werden nicht ausreichen. „Wir hatten schon richtig gut kalkuliert“ erzählt der Vereinschef Karsten Emrich und ergänzt: „Wir waren sehr überrascht wie viele Menschen vorr ihren Häusern auf uns gewartet haben.“ Schnell wurde gehandelt und noch Nachschub organisiert. „Schließlich sollte ja keiner nach dem langen Warten auf uns verhungern“, lacht Emrich.

Die närrischen Wonsheimer haben sich so einiges einfallen lassen. Alte Fotos von früheren Kampagnen waren in den Fenstern zu sehen und selbstgebasteltes von den Kindern, die im Übrigen alle mit einer Süßigkeitentüte überrascht wurden. Alte Kostüme fanden sich in den Fenstern wieder und vierfarbbunt geschmückt waren viele Hoftore und Gartenzäune. Zahlreiche Orden aus den letzten 40 Jahren Fastnacht in Wonsheim waren zu sehen. Auch Eva und Felix Schweitzer waren mit dabei. Die beiden sind Neubürger und haben vor einiger Zeit ihr Haus, das sie mit überdimensionalen Konfettis geschmückt hatten, bezogen. „Als glühende Fastnachter und Neubürger war die Aktion für uns gleich doppelt toll“, sagt Felix Schweitzer, seine Frau Eva ergänzt: „Zum einen konnten wir uns endlich mal wieder närrisch austoben und zum anderen haben wir unglaublich liebe Menschen kennengelernt.“ Dier beiden haben sich dem Vorstand spontan angeschlossen und sind mit durch das Dorf.

Am Ende der Aktion haben die Vorstandsmitglieder des Vereins dann noch die Prämierung vorgenommen. Die drei Schönsten Ideen sollen demnächst mit einem kleinen Geschenk ausgezeichnet werden. „Es ist uns wirklich nicht leichtgefallen“, sagt Karsten Emrich, der am Ende aber Manuela und Hans-Heiko Mattern zum Sieger erklärte. Die beiden haben die letztjährige Fernsehsitzung nachgestellt und einen großen Laptop - auf dem eine Szene der Sitzung zu sehen war - mit USB-Stick geschnitzt. Passend dazu befand sich Weck, Worscht und Wein auf dem Tisch. Die Fleischwust hat Manuela Mattern aus Styropor hergestellt und mit Make Up angemalt. Der zweite Platz ging an die Familie Kanaan, den dritten Preis erhält Angelique Specht und Steffen Krein. Was es als Auszeichnung gibt, das wollte Emrich noch nicht verraten: „Das bleibt bis zur Preisverleihung noch eine Überraschung.“